Diese 6 Hypercars treiben den Puls in die Höhe

Hypercars gelten als die Krone der Sportwagenschöpfung. Diese Fahrzeuge besitzen jetzt schon Kultstatus, garantieren Wertzuwachs und sorgen für ein atemberaubendes Fahrerlebnis.
Text Matthias Techau

Auf dem Olymp der Supersportwagen residieren unangefochten die Hypercars. Technologieträger mit Materialien aus dem Rennsport, die die Grenzen von Aerodynamik, Leistung und Gewicht immer wieder aufs Neue ausloten. Ein aktuelles Hypercar ist immer state of the art, und streng limitierte Auflagen machen sie zu begehrten Sammlerobjekten. Ende der 90er-Jahre kam mit dem McLaren F1 das erste Hypercar auf den Markt, das fast ein Jahrzehnt lang das schnellste zugelassene Auto der Welt und zugleich auch das teuerste war. Die folgenden Fahrzeuge sind seine Nachfolger.

1

Koenigsegg Jesko

1994 gründete der schwedische Designer Christian von Koenigsegg seine Automobilmanufaktur, um den perfekten Sportwagen zu bauen. Die neueste und zweifellos schnellste Kreation ist zu Ehren seines Vaters Jesko benannt. Der aus dem Vorgängermodell Agera bekannte Fünf-Liter-Twin-Turbo-V8 wurde weiterentwickelt, leistet nun 1622 PS im E85-Bioethanol-Modus und erreicht Höchstgeschwindigkeiten von 500 km/h. So soll der Titel „schnellstes Serienauto der Welt“ wieder nach Schweden zurückkehren. Limitiert auf 125 Exemplare kostet das Coupé etwa 2,8 Millionen Euro.

2

Bugatti Chiron Super Sport

Der McLaren F1 von 1997 verfolgte die Idee vom „schnellsten Serienwagen, den die Welt je sehen wird“. Diesen Traum machte der Bugatti Veyron 2005 mit mehreren Geschwindigkeitsrekorden zunichte. Seine Geschichte schreibt der Bugatti Chiron Super Sport fort. Ein Prototyp fuhr 2019 mehr als 490 km/h. Seine Höchstgeschwindigkeit wurde allerdings auf 440 km/h elektronisch begrenzt. Das Modell mit 1600-PS-W16-Motor ist auf 30 Exemplare limitiert und kostet 3,5 Millionen Euro.

3

Pininfarina Battista

Mit der konzeptionellen Unterstützung des ehemaligen Formel-1-Rennfahrers Nick Heidfeld zeigten Pininfarina und der kroatische Hersteller Rimac ihren Battista erstmalig 2019. Maximal 1900 rein elektrische Pferdestärken aus vier Motoren treiben den Supersportler nach vorn. Trotz der 2,2 Tonnen Eigengewicht gibt man die Beschleunigung von 0 auf 300 km/h selbstbewusst mit 12 Sekunden an und mit der 120 kWh großen Batterie eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern. Für die passive Sicherheit sorgt ein Carbon-Monocoque. Zehn Tage dauert es, ein Fahrzeug von Hand fertigzustellen. Der Preis für das auf 150 Stück limitierte Hypercar beträgt 2,38 Millionen Euro.

4

Aston Martin Valkyrie

Die ungewöhnliche Form der Karosserie wurde von Formel-1-Konstrukteur Adrian Newey und seinem Team bei Red Bull Racing entwickelt. Der Valkyrie verfügt maximal über 1155 PS und wird ausschließlich in Handarbeit gebaut. 150 Exemplare sollen entstehen. Rund 2000 Mann-Stunden kalkuliert der britische Hersteller für jedes Fahrzeug ein. Der Preis: drei Millionen Euro.

5

McLaren Speedtail

Der McLaren Speedtail gilt als Nachfolger des McLaren F1 von 1997. Im F1 mit seiner superleichten Kohlefaserkarosserie gelang die Verschmelzung von Renn- und Sportwagen erstmals in Perfektion. Der 1050 PS starke Speedtail setzt zwar zeitgenössisch auf Carbon, übernimmt aber die außergewöhnliche Cockpitauslegung vom F1 mit zentral positioniertem Fahrersitz und zwei Sitzen im Fond. Genau wie sein Vorbild ist er auf 106 Fahrzeuge limitiert. Der Preis: 2,37 Millionen Euro.

6

Lamborghini Sián FKP 37

Im ersten Hybrid von Lamborghini leisten der V12-Ottomotor und der 48-Volt-Elektromotor insgesamt 819 PS. FKP 37 steht für die Initialen und das Geburtsjahr von Volkswagen-Patriarch Ferdinand Karl Piёch. In Bezug auf das Gründungsjahr von Lamborghini 1963 ist der Sián auf 63 Exemplare limitiert. Preis: ab 2,3 Millionen Euro.