Von Bulgari bis Louis Vuitton: Alle neuen Uhren der LVMH Watch Week
Bulgari Tubogas Manchette

Die Wurzeln des legendären Tubogas-Armbands von Bulgari reichen bis in die 1940er-Jahre zurück, doch für diesen außergewöhnlichen Zeitmesser ließ sich das italienische Traditionshaus von einem Entwurf aus dem Jahr 1974 inspirieren. Dass die Umsetzung dieser Konstruktion alles andere als einfach war, zeigt sich in den Details: Während die Geometrie dem Original treu bleibt, ist das edelsteinbesetzte Design eine komplette Neuentwicklung.
Jedes einzelne Glied der Goldspirale wurde mit höchster Präzision besetzt, wobei insgesamt 11,98 Karat Diamanten zum Einsatz kamen. In einem harmonischen Farbspiel verteilen sich zudem Spessartine (1,06 ct), Citrine (1,05 ct), Rubellite (0,87 ct), Peridote (0,62 ct), Amethyste (0,63 ct) und Topase (0,59 ct) über das gesamte Schmuckstück.
Für eine Uhr dieser Größenordnung benötigte Bulgari ein ebenso leistungsstarkes wie robustes Werk. Angetrieben wird das Modell vom automatischen Kaliber Lady Solotempo BVS100, das auch die Linien Serpenti Tubogas und Serpenti Seduttori auszeichnet. Dieses technische Meisterwerk im Miniaturformat misst gerade einmal 19 mm im Durchmesser sowie 3,9 mm in der Höhe und vereint trotz seines extrem geringen Gewichts von nur 5 Gramm stolze 102 Einzelteile. Mit einer Gangreserve von 50 Stunden und einer Frequenz von 21.600 Halbschwingungen pro Stunde beweist Bulgari, dass die Ansprüche seiner weiblichen Kundschaft weit über ein simples Quarzwerk hinausgehen.
- Preis: auf Anfrage
- Material: 18 Karat Gelbgold, Diamanten, Spessartine, Citrine, Rubellite, Peridote, Amethyste, Topas
- Durchmesser: 19 mm
Bulgari Maglia Milanese Monete

Die Monete-Kollektion von Bulgari ist legendär: Erstmals in den 1960er-Jahren vorgestellt und in den 1980ern zu einem absoluten Kultobjekt avanciert, zieht sie heute eine neue Generation von Bewunderern an. Dass diese Stücke nur selten zu finden sind, hat einen Grund: Die Beschaffung der antiken Münzen und deren handwerkliche Verarbeitung stellen eine enorme Herausforderung dar. Das Herzstück der Maglia Milanese Monete ist eine römische Münze aus der Zeit zwischen 198 und 297 n. Chr., die das Porträt von Kaiser Caracalla zeigt und von einem Diamantbesatz in achteckiger Fassung eingerahmt wird. Passend zum historischen Charakter ist der Zeitmesser mit einem filigranen Milanese-Armband ausgestattet – einer italienischen Goldschmiedekunst, die bis in die Renaissance zurückreicht und im 19. Jahrhundert ihre Blütezeit in der Uhrmacherei erlebte.
Hinter dem Sprungdeckel im Hunter-Stil verbirgt sich ein Zifferblatt aus Perlmutt, das mit Diamant-Indizes und einer feinen Sonnenschliff-Gravur veredelt wurde. Im Inneren schlägt das Kaliber Piccolissimo BVP100, das als kleinstes rundes Uhrwerk der Welt gilt. Mit einem Durchmesser von nur 13,50 mm, einer Höhe von 2,50 mm und einem Gewicht von lediglich 1,9 Gramm vereint es beeindruckende 102 Bauteile auf kleinstem Raum. Während das Werk bereits 2022 Premiere feierte, präsentiert es sich hier in einer neuen Ausführung mit Saphirglasboden und einer klassischen Aufzugskrone.
- Preis: auf Anfrage
- Gehäusematerial: 18 Karat Roségold und Diamanten
- Größen: 135-145-155 mm oder 160-170-180 mm
Daniel Roth Extra Plat Rose Gold Skeleton

Seit der Wiederbelebung der Marke Daniel Roth im Jahr 2023 präsentiert Louis Vuitton kontinuierlich Neuheiten, die die Leidenschaft des Uhrmachers für das Tourbillon und ultraflache mechanische Uhrwerke widerspiegeln. Mit der neuen, skelettierten Version der Extra Plat legen das Haus und seine Uhrenmanufaktur „La Fabrique du Temps” die filigrane Schönheit des Uhrenwerks vollständig offen.
Das Herzstück, das Handaufzugskaliber DR002SR, wurde eigens für diesen Zeitmesser entwickelt. Es basiert zwar auf dem bewährten DR002, nutzt jedoch völlig neu konzipierte Brücken und Platinen aus 18 Karat 5N Roségold. Das Material korrespondiert perfekt mit dem Doppel-Ellipsen-Gehäuse – dem unverkennbaren Markenzeichen von Daniel Roth. Mit seiner meisterhaften Verarbeitung und den harmonischen Proportionen ist dieses Modell ein Beleg für Roths persönliche Philosophie, die das extraflache Uhrwerk als eigenständige Komplikation betrachtet.
- Preis: ca. 94.000 Euro
- Gehäusematerial: Roségold
- Durchmesser: 35,5 mm
Gérald Genta Geneva Time Only


Als Weiterführung des im vergangenen Jahr präsentierten Geneva Minute Repeater stellt Gérald Genta nun zwei puristische Interpretationen seines Modells Geneva vor, die sich ganz auf die Anzeige der Zeit konzentrieren. Das markante, 38 mm große Tonneau-Gehäuse – wahlweise in Rosé- oder Weißgold gefertigt – besticht durch einen einzelnen Bandanstoß, ein Kalbslederarmband in auf das Zifferblatt abgestimmten Farben, eine abgestufte Lünette und eine Kombination aus polierten und satinierten Oberflächen.
Eine äußere, weiße Eisenbahnminuterie folgt der Gehäuseform, während ein innerer, gekörnter Bereich in Braun (beim Roségold-Modell) bzw. Grau (beim Weißgold-Modell) mit applizierten Roségold-Indizes und passenden Zeigern versehen ist. Mit einer Bauhöhe von nur 8,15 mm und dem automatischen Uhrwerk Zenith Elite Kaliber GG-005P ist sie ein glanzvoller Auftakt für 2026 und gehört schon jetzt zu den besten Dresswatches des Jahres.
- Preis: ca. 23.500 Euro
- Gehäusematerial: 18 Karat Roségold oder Weißgold
- Durchmesser: 38 mm
Hublot Big Bang Unico SR_A

Nachdem der renommierte britische Creative Director Samuel Ross bereits drei „Big Bang Tourbillon”-Referenzen für Hublot entworfen hat, widmet er sich nun dem ikonischen Chronographen der Schweizer Manufaktur. Die passend benannte Big Bang Unico SR_A vereint Ross’ charakteristische Designcodes in einer auf nur 200 Exemplare limitierten Edition. Neben dem monochromatischen Look besticht die Uhr durch ein markantes Wabenmotiv, das sich sowohl über das skelettierte Zifferblatt als auch über das Kautschukarmband zieht – ein Detail, das nicht nur das optische, sondern auch das tatsächliche Gewicht reduziert.
„Der Fokus lag für mich schon immer auf der Funktionalität“, erklärt Ross. Insbesondere militärische Chronographen prägten seine frühen Überlegungen zur Uhrmacherei – ein Einfluss, der in der taktischen, komplett in Schwarz gehaltenen Ästhetik dieser Big Bang subtil mitschwingt. „Diese Perspektive, Abenteuerlust zu verkörpern und das Selbstbewusstsein durch praktischen Nutzen zu stärken, fasziniert mich; die Idee von utilitaristischen Hochleistungsuhren war in meinem kreativen Umfeld schon immer präsent.“
- Preis: 30.600 Euro
- Gehäusematerial: Keramik
- Durchmesser: 42 mm
Hublot Big Bang Tourbillon Novak Djokovic GOAT Edition



Mit diesem außergewöhnlichen Set aus drei farbenfrohen Tourbillon-Uhren feiert Hublot seinen Markenbotschafter Novak Djokovic – den unbestrittenen „Greatest of All Time“ des Tennissports. Das Gehäuse besteht aus einem speziellen Verbundstoff, der aus recycelten Lacoste-Poloshirts und Tennisschlägern des Champions gewonnen wurde. Die drei verfügbaren Farbtöne stehen für Djokovics Triumphe auf den unterschiedlichen Belägen: Grün für den Rasen, Orange für den Sandplatz und Blau für den Hartplatz.
Abgesehen vom auffälligen Gehäusematerial, das durch ein weißes Kautschukarmband mit Akzenten in der Gehäusefarbe ergänzt wird, verfügt jedes Modell über ein von Tennisschlägern inspiriertes Zifferblatt: Was wie ein filigranes Saitengeflecht wirkt, ist in Wirklichkeit ein einziger, nur 0,55 mm dünner Faden, der sich über die Hauptplatine schlängelt; das Federhaus des Uhrwerks sorgt unterdessen für eine Gangreserve von 72 Stunden. Die GOAT Edition ist einzeln nummeriert, jedoch nicht limitiert, und wird in einer Erstauflage von 101 Exemplaren erhältlich sein.
- Preis: 119.000 Euro
- Gehäusematerial: Verbundmaterial mit eingearbeiteten Poloshirts und Schlägern
- Durchmesser: 44 mm
Hublot Classic Fusion Chronograph Europa League

Für Fans des europäischen Fußballs ist dieser Zeitmesser genau das Richtige. Hublot ist seit 2015 Lizenznehmer und offizieller Zeitnehmer der UEFA Europa League, hat aber in den letzten zehn Jahren nur zwei limitierte Editionen herausgebracht, die mit dem Pokalwettbewerb in Verbindung stehen. Dieses Jahr präsentiert Hublot einen auf 50 Stück limitierten Chronographen aus satiniertem und poliertem Titan. In den offiziellen UEFA-Farben gehalten, verfügt er über eine Lünette aus Carbon mit orangefarbenen Mikroglasfasern. Da sich diese Fasern bei der Herstellung vollkommen frei verteilen, ist jede der 50 Lünetten ein Unikat. Das tiefschwarze Zifferblatt wird durch das UEFA-Logo auf dem Hilfszifferblatt bei 3 Uhr ergänzt.
- Preis: 15.200 Euro
- Gehäusematerial: Titan
- Durchmesser: 42 mm
Hublot Classic Fusion Sage Green Editions



Mit den neuen Modellen in Salbeigrün zeigt die Classic Fusion-Linie von Hublot eine überraschend sanfte Seite. Der gedeckte Grünton erfreut sich zunehmender Beliebtheit, da er vielseitig einsetzbar ist und Vintage-Charme mit Modernität verbindet. Ein weiterer Pluspunkt: Die Farbe ist geschlechtsneutral – was Ihre Argumente für den Kauf einer neuen Uhr beim Partner oder der Partnerin vielleicht noch etwas überzeugender macht.
Alle drei Modelle sind aus Titan gefertigt, werden jedoch in verschiedenen Größenvarianten von 33 mm, 42 mm und 45 mm angeboten. Das kleinste Modell verfügt über eine diamantbesetzte Lünette und richtet sich damit zwar vordergründig an Frauen, spricht aber ebenso Männer an, die eine kleinere Uhr mit dem gewissen Extra suchen. Für Minimalisten bietet die 42-mm-Version eine reine Zeitanzeige, die das Design der Classic Fusion perfekt zur Geltung bringt. Der markante 45-mm-Chronograph dürfte vor allem die klassische Hublot-Kundschaft ansprechen. Insgesamt verleiht das Salbeigrün der Kollektion eine völlig neue Ausstrahlung und könnte damit auch diejenigen ansprechen, die sich normalerweise nicht zu den oft auffälligen Modellen der Marke hingezogen fühlen.
- Preis: 12.600 Euro (Chronograph), 9100 Euro (Titan-Modell), 10.700 Euro (Titan-Modell mit Diamanten)
- Gehäusematerial: Titan
- Durchmesser: 45 mm (Chronograph), 42 mm (Titan-Modell), 32 mm (Titan-Modell mit Diamanten)
Hublot Big Bang Coal Blue Editions




Hublot war noch nie zurückhaltend, wenn es um Farben ging – immerhin ist dies die Marke, die dafür gesorgt hat, dass Hightech-Keramik in allen Farben des Regenbogens erstrahlt. Doch die neuen Modelle der Big Bang und Spirit of Big Bang”schlagen eine neue Richtung ein. Mit „Coal Blue“ präsentiert Hublot einen speziell entwickelten Farbton, der weniger nach „Pool“ und mehr nach „Gewitterwolken über den Alpen“ anmutet. Für die Big Bang-Familie, die bisher eher auf Knallfarben setzte, ist dies ein gelungener Wendepunkt: Die Kollektion erhält eine subtile Leichtigkeit, ohne dabei ihren sportlichen Charakter zu verlieren.
Die Farbe findet sich in zwei ikonischen Modellen der Linie wieder: der Big Bang Original Unico in 43 mm und der Spirit of Big Bang in 42 mm. Beide verfügen über ein neuartiges, massives Zifferblatt mit einem geometrischen, von Carbonfasern inspiriertes Muster, das sich aus polierten und satinierten Quadraten zusammensetzt. Während die Unico-Version mit ihrem hauseigenen Flyback-Chronographenwerk und drei Tagen Gangreserve der modernen Hublot-DNA treu bleibt, bringt der Hochfrequenz-Chronograph der Spirit zusätzliche Dynamik in das Tonneau-Gehäuse. Abgerundet wird das Quartett durch zwei Varianten mit Diamantlünette – die Big Bang One Click (33 mm) und die Spirit of Big Bang (32 mm). Hier glänzt das „Coal Blue” im Kontrast zu funkelnden Lichtreflexen und kühlem Titan.
- Preis: 20.000 Euro (Big Bang Coal Blue 43 mm), 23.500 Euro (Spirit of Big Bang Coal Blue 42 mm), 15.200 Euro (Big Bang One Click Coal Blue Diamonds 33 mm), 17.600 Euro (Spirit of Big Bang Coal Blue Diamonds 32 mm)
- Gehäusematerial: Titan
- Durchmesser: 43 mm (Big Bang Coal Blue), 42 mm (Spirit of Big Bang Coal Blue), 33 mm (Big Bang One Click Coal Blue Diamonds), 32 mm (Spirit of Big Bang Coal Blue Diamonds)
Hublot Big Bang Original Unico



Nachdem die Big Bang im Jahr 2025 ihr 20-jähriges Jubiläum feierte, erhält das Flaggschiff von Hublot nun ein Upgrade mit dem ersten hauseigenen Unico-Chronographenwerk der Marke, das erstmals 2010 vorgestellt wurde. Das Kaliber vereint ein Säulenrad, eine Doppelkupplung, eine Silizium-Hemmung sowie einen optimierten Räderzug. Ein besonderer Blickfang ist der skelettierte Wolfram-Rotor in H-Form. Dank des neuen Saphirglasbodens lässt sich das Unico-Werk mit seiner Gangreserve von 72 Stunden nun noch besser bewundern.
Das Design bleibt den Wurzeln der Big Bang treu, doch das Gehäuse ist nun 43 mm groß – und liegt damit genau zwischen den bisherigen Größen von 41 mm und 44 mm. Glattere Bandanstöße, eine sanftere Oberflächenbearbeitung und abgeschrägte Kanten sind ebenfalls Teil des neuen Konzepts für die Big Bang. Abgerundet wird das Ganze durch ein Zifferblatt im Carbon-Look mit erhabenen Hilfszifferblättern und farblich abgestimmten Rehauts. Das Armband verfügt zudem über das One-Click-System der Marke, mit dem es sich mühelos austauschen lässt.
Zum Debüt der neuen Big Bang Unico stehen vier Modelle in den für Hublot typischen Hightech-Materialien zur Wahl: schwarze Keramik (auch bekannt als „Black Magic“), eine reine Titan-Ausführung sowie zwei Varianten, die Titan oder King Gold mit einer schwarzen Keramiklünette kombinieren. Damit wird Hublot seinem berühmten Motto „The Art of Fusion“ einmal mehr gerecht und bietet Sammlern das Beste aus zwei Jahrzehnten Innovationsgeschichte in einer einzigen Uhr.
- Preis: 22.300 Euro (Black Magic), 20.000 Euro (Titan), 21.100 Euro (Titan und Keramik), 38.900 Euro (King Gold und Keramik)
- Gehäusematerial: Black Magic, Titan, Titan und Keramik, King Gold und Keramik
- Durchmesser: 43 mm
Louis Vuitton Escale Tiger’s Eye

Der Trend zu Zifferblättern aus Edelsteinen ist ungebrochen, und das aus gutem Grund. Louis Vuittons Escale Tiger's Eye ist ein überzeugendes Beispiel für deren Schönheit. Sie folgt auf die im letzten Jahr erschienenen Escale-Uhren in Türkis und Malachit, die beide in Platin gefasst und auf 30 Exemplare limitiert waren. Die diesjährige Auflage, die ebenfalls auf 30 Exemplare limitiert ist, präsentiert sich erstmals in einem Gehäuse aus Gelbgold. Während die Wahl des Steins eine Frage des persönlichen Geschmacks bleibt, harmoniert das Tigerauge in besonderer Weise mit der DNA von Louis Vuitton: Seine warmen, goldbraunen Nuancen spiegeln die Farbtöne der ikonischen Lederwaren der Maison wider.
Die Herstellung eines solchen Zeitmessers ist jedoch weitaus komplexer, als es die schlichte Optik vermuten lässt. In der Gehäuse-Manufaktur „La Fabrique des Boîtiers” müssen die Kunsthandwerker jeden Ring des Tigerauges mit mikroskopischer Präzision zuschneiden, bevor er von Hand poliert wird. Die extrem dichte und faserige Struktur des Steins macht die maschinelle Bearbeitung außerordentlich schwierig. Zudem erfordert das Ausrichten des Zifferblatts innerhalb des Gehäuses akribische Feinarbeit vor der endgültigen Montage. Angesichts dieses Aufwands ist es kaum verwunderlich, dass die Escale Tiger’s Eye auf wenige Exemplare limitiert ist – ein Sammlerstück, das man nur selten zu Gesicht bekommen wird.
- Preis: 55.000 Euro
- Gehäusematerial: 18 Karat Gelbgold
- Durchmesser: 40 mm
Louis Vuitton Escale Twin Zone


Im Gegensatz zu klassischen GMT-Uhren geht die Escale Twin Zone einen Schritt weiter: Statt eines zusätzlichen Stundenzeigers bietet sie zwei komplette Zeigersätze. Herkömmliche Dual-Time-Uhren stoßen oft an ihre Grenzen, wenn es um Regionen mit halbstündigen oder viertelstündigen Zeitverschiebungen geht – wie etwa in Indien, Australien oder Neuseeland. Louis Vuitton löst dieses Problem, indem zwei Zeigersätze auf einer gemeinsamen Achse montiert wurden. Dank des unabhängig einstellbaren Minutenzeigers lässt sich die Zeit für jede Zeigergruppe präzise justieren. Dabei zeigen die massiven Zeiger die zweite Zeitzone an, während die skelettierten Zeiger für die Heimatzeit reserviert sind. Wer gerade nicht auf Reisen ist und ein aufgeräumtes Zifferblatt bevorzugt, kann die skelettierten Zeiger hinter den massiven Zeigern verbergen. Sämtliche Einstellungen erfolgen über die Krone, und die bei 12 Uhr positionierte Tag-/Nacht-Anzeige bleibt dabei fest mit der Heimatzeit gekoppelt.
Es sind zwei Versionen erhältlich: Das Modell aus 18 Karat Roségold wird an einem grauen „Arroyo“-Kalbslederband getragen und besticht durch ein silbernes Zifferblatt. Dessen Design greift das Motiv eines Globus auf, bei dem die Meridiane und Parallelen durch polierte Gravuren hervorgehoben werden. In der Platin-Variante wird das Globus-Muster auf schimmerndem Aventurin wiederholt. Die Lünette ist mit 170 Diamanten im Baguette-Schliff besetzt, während weitere 120 Baguette-Diamanten die Rehaut zieren. Diese Uhr ist der perfekte Grund, den Koffer zu packen und die nächste Reise anzutreten.
- Preis: 58.000 Euro (Roségold), 230.000 Euro (Platin mit Diamanten)
- Gehäusematerial: 18 Karat Roségold oder Platin
- Durchmesser: 42 mm
Louis Vuitton Escale Worldtime and Worldtime Flying Tourbillon


Da die DNA von Louis Vuitton untrennbar mit der Welt des Luxusreisens verbunden ist, gehört eine Weltzeituhr fast schon zum Pflichtprogramm des Hauses. Passend dazu präsentiert die Kollektion Escale, französisch für „Zwischenstopp“, im Jahr 2026 zwei neue Varianten in Platin: die Escale Worldtime und die Escale Worldtime Flying Tourbillon. Ein besonderes Highlight ist die Gestaltung der 24 Flaggen, die das Zifferblatt zieren und im ikonischen Damier-Muster der Marke angeordnet sind. Bei der klassischen Worldtime wird jede Flagge mit einem feinen Pinsel und in bis zu 35 Farben von Hand aufgemalt. Bei der Tourbillon-Variante geht die Manufaktur sogar noch weiter und setzt auf aufwendiges Grand Feu-Emaille.
Der größte Unterschied zwischen den beiden Modellen liegt in ihrem Zentrum: Die klassische Worldtime besticht durch ein körnig strukturiertes, blaues Zifferblatt, das haptisch an das historische Monogram-Canvas erinnert. Auf der Tourbillon-Version prangt ein fliegendes Tourbillon im Design der sternförmigen Monogram-Blüte. Die Kombination des fliegenden Tourbillons mit der rotierenden Stadtscheibe erforderte von den Entwicklern besondere Sorgfalt bei der Integration der beiden komplexen Mechanismen, um auf dem begrenzten Raum eine außergewöhnliche Präzision zu erreichen. Beide Modelle verfügen über neue Kaliber: das LFT V012.01 für die Worldtime und das LFT V005.01 für die Worldtime Flying Tourbillon. Sie bieten beide eine Gangreserve von 62 Stunden, die Weltzeitfunktion, eine Tag-Nacht-Anzeige, eine Anzeige für 24 Zeitzonen sowie springende Stunden- und Minutenanzeigen. Wer sich für das Tourbillon entscheidet, muss allerdings mit dem etwa zweieinhalbfachen Preis der Standardversion rechnen.
- Preis: 95.000 Euro (Worldtime), 240.000 Euro (Worldtime Flying Tourbillon)
- Gehäusematerial: Platin
- Durchmesser: 40 mm
Louis Vuitton Camionnette

Inspiriert von den „Camionnette“-Lieferwagen des frühen 20. Jahrhunderts, weckt diese Miniatur-Tischuhr die Romantik vergangener Tage, als die Fahrzeuge ihre kostbare Fracht vom Hauptsitz in Asnières zu exklusiven Boutiquen und Kunden transportierten. Das voll funktionsfähige Sammlerstück offenbart in der Fahrerkabine – wie ein kleiner mechanischer Motor unter Glas – die schwingende Unruh des Uhrwerks. Die Zeit selbst wird über zwei rotierende Zylinder unter der Motorhaube angezeigt. Angetrieben wird die Tischuhr von einem maßgeschneiderten Handaufzugswerk, das in Zusammenarbeit mit der renommierten Manufaktur L’Epée 1839 entwickelt wurde und eine Gangreserve von acht Tagen bietet. Die Lackierung in Safran und Sibylline-Blau, feine Monogram-Blüten-Details und ein kleiner, abnehmbarer Koffer auf der Ladefläche machen dieses Objekt zu einer perfekten Symbiose aus Haute Horlogerie und nostalgischer Fantasie – nur dass diese Fantasie aus 215 Einzelteilen besteht und ein Nummernschild mit der Aufschrift „LV 1854“ trägt.
Neben der Standardversion wird eine High-End-Variante aus vergoldetem Metall, Diamanten und Saphiren erhältlich sein. Unabhängig davon, für welches Modell man sich entscheidet: Es als Geschenk mit einer kleinen Überraschung auf der Ladefläche zu überreichen, kommt garantiert gut an.
- Preis: 68.000 Euro (Standardversion), 650.000 Euro (High-End-Version)
- Material: Messing, Holz, Stahl, blaues Aluminium, Monogram-Canvas und Gummireifen (Standardversion), Vergoldetes Metall, Diamanten, Saphire, Monogram-Canvas, Messing, Holz und Gummireifen (High-End-Version)
- Größe: 18 cm Höhe x 35,3 cm Länge
TAG Heuer Carrera Chronograph 41 MM

Als TAG Heuer 2023 den Carrera Chronograph im neuen Glassbox-Gehäuse präsentierte, waren Fans der klassischen Rennsportuhr begeistert. Durch einige geschickte Anpassungen am charakteristischen Innenring – jener Skala am Rand des Zifferblatts, die für die Zeitmessung zuständig ist – gelang es der Marke, eine Fülle an Informationen anzuzeigen und gleichzeitig die Ablesbarkeit zu gewährleisten. Für alle, die das Glassbox-Design lieben, sich jedoch etwas mehr Präsenz am Handgelenk wünschen als die ursprünglichen 39 mm bieten können, gibt es nun eine neue Ausführung in 41 mm.
Dieses Modell übernimmt die Merkmale der kleineren Version, wie das Chronographen-Layout mit zwei oder drei Hilfszifferblättern und das elegante „Beads-of-Rice“-Armband, skaliert diese jedoch auf zeitgemäße Proportionen hoch. Ein besonderes Detail offenbart sich beim Blick auf die Gehäuserückseite: In das untere rechte Horn ist ein Siegerkranz eingraviert – eine dezente Anspielung auf die lange und traditionsreiche Rennsportgeschichte der Marke.
- Preis: 7.950 Euro
- Gehäusematerial: Edelstahl
- Durchmesser: 41 mm
TAG Heuer Carrera Split-Seconds Chronograph

Für die erste Split-Seconds-Komplikation innerhalb der Carrera-Kollektion hat TAG Heuer das gemeinsam mit der Vaucher Manufacture Fleurier entwickelte Automatikwerk Cal. TH80-00 übernommen und zum TH80-01 weiterentwickelt. Durch ein rauchiges Saphirglas-Zifferblatt bleibt die komplexe Mechanik sichtbar: Sie erlaubt es dem Träger, mithilfe zweier zentraler Sekundenzeiger und eines speziellen Drückers bei 9 Uhr zwei Ereignisse gleichzeitig zu stoppen. Zehn verschiedene Veredelungstechniken sorgen dabei für optische Highlights, die selbst anspruchsvollste Uhrenkenner begeistern.
Das Kaliber schlägt mit einer Frequenz von 5 Hz, besteht aus 350 Einzelteilen und bietet eine Gangreserve von 62 Stunden – genug Energie für ein ganzes Wochenende. Doch nicht nur das Innenleben überzeugt, auch das Äußere wird dem Erbe der Carrera gerecht. Das 42 mm große Edelstahlgehäuse ist mit markanten Akzenten in Rot, Schwarz und Weiß versehen und zitiert damit unverkennbar die automobilen Wurzeln der Linie aus den 1960er-Jahren.
- Preis: ca. 117.500 Euro
- Gehäusematerial: Edelstahl
- Durchmesser: 42 mm
TAG Heuer Carrera Seafarer

Die Geschichte der Seafarer begann im Jahr 1949, als Walter Haynes, der damalige Präsident von Abercrombie & Fitch – seinerzeit einer der führenden Outdoor-Ausrüster der USA – an TAG Heuer herantrat. Sein Wunsch: Eine Uhr, welche die Gezeiten präzise erfassen und anzeigen kann. Das Ergebnis war die Seafarer, die bis in die 1970er-Jahre ein fester Bestandteil des Abercrombie-Sortiments blieb, bevor sie mit der Schließung des Traditionshändlers vorerst von der Bildfläche verschwand. Nachdem TAG Heuer bereits im August 2024 gemeinsam mit Hodinkee eine streng limitierte Neuauflage im Glassbox-Gehäuse präsentierte, folgt nun die unlimitierte Version: die TAG Heuer Carrera Seafarer.
Das 42 mm große Edelstahlmodell besticht durch ein opalisierendes Zifferblatt mit markanten Akzenten in Petrol. Das Herzstück der Uhr ist die charakteristische Gezeitenanzeige bei 9 Uhr, die über einen speziellen Drücker an der linken Gehäuseseite gesteuert wird. Mit dieser Funktion lassen sich Ebbe und Flut zuverlässig ablesen – eine Information, die für Fischer, Segler und Outdoor-Enthusiasten auch heute noch von unschätzbarem Wert ist.
- Preis: 8.800 Euro
- Gehäusematerial: Edelstahl
- Durchmesser: 42 mm
Zenith Defy Skyline 36



Für alle, die das kantige, zwölfeckige Design der Defy Skyline lieben, aber eine kleinere Silhouette bevorzugen, kommt die 36-mm-Version mit drei Zeigern genau richtig. Nachdem das Modell bereits in Tiefblau, Eisblau sowie Pastellgrün und Pastellrosa begeisterte, folgt nun eine vielseitige silberne Version. Dieser neue Farbton harmoniert hervorragend mit dem charakteristischen Vier-Sterne-Motiv des Zifferblatts und macht die Uhr zu einem sportlichen Begleiter für den Alltag. (Neben einer Wasserdichtigkeit von 100 Metern verfügt sie über ein Schnellwechselsystem, mit dem sich das Stahlarmband im Handumdrehen gegen ein zusätzliches schwarzes Kautschukarmband austauschen lässt.) Angetrieben vom Zenith Elite Kaliber 670 Automatikwerk mit einer Frequenz von 4 Hz und einer Gangreserve von 50 Stunden, ist die neue Farbvariante entweder mit einer standardmäßigen gebürsteten Lünette oder einer mit Diamanten besetzten Version erhältlich, die die eisigen Farbtöne des geometrischen Zifferblatts ergänzt.
- Preis: 9.500 - 13.500 Euro
- Gehäusematerial: Edelstahl
- Durchmesser: 36 mm
Zenith Defy Skyline Tourbillon


Die 2022 vorgestellte Defy Skyline-Kollektion, die auf der ursprünglichen Defy aus dem Jahr 1969 basiert, hat sich rasch zu einem breit gefächerten und vielfältigen Sortiment entwickelt, das sowohl reine Zeitmesser als auch Modelle mit hochkomplexen Komplikationen umfasst. Die neue Defy Skyline Tourbillon Skeleton ist das erste skelettierte Tourbillon der Kollektion und ein Paradebeispiel für das avantgardistische Design von Zenith. Das 41 mm große Gehäuse aus Roségold rahmt ein offen gestaltetes Uhrwerk ein. Besonders markant sind die blau PVD-beschichteten Brücken sowie das Minutentourbillon bei 6 Uhr, das mit einer Frequenz von 5 Hz arbeitet. Durch die rhodierten Fasern und die sternförmige Anordnung der Komponenten entsteht eine klare, geometrische Tiefenwirkung. Dass die Uhr eine Wasserdichtigkeit von 100 m und eine Gangreserve von 50 Stunden aufweist, ist dabei nur das Tüpfelchen auf dem i.
- Preis: 102.800 Euro
- Gehäusematerial: Roségold
- Durchmesser: 41 mm
Zenith Defy Revival A3643

Die Zenith Defy Revival ist eine außergewöhnliche und unverwechselbare Neuinterpretation eines historischen Zenith-Modells. Sie wurde mit modernen Fertigungstechniken neu interpretiert, behält aber die komfortablen Abmessungen und den Charakter des Originals bei. Besonders hervorzuheben ist die neue A3643: Ausgestattet mit einem silbernen Zifferblatt, rhodinierten Applikationen und dem markentypischen Datum bei 4.30 Uhr, kombiniert sie eine glatte Lünette mit dem charakteristischen achteckigen Gehäuse. Die Uhr verfügt außerdem über eine markante Aufzugskrone ohne Kronenschutz, sowie das für Zenith charakteristische „Leiter“-Armband (das ursprünglich von Gay Frères entworfen wurde) und ein zweites Kautschukarmband. Dank einer Beschichtung mit Super-LumiNova und einer Wasserdichtigkeit von 300 Metern ist sie äußerst robust. Im Inneren arbeitet das bewährte Automatikwerk Elite 670 mit einer Gangreserve von 50 Stunden.
- Preis: 7.900 Euro
- Gehäusematerial: Edelstahl
- Durchmesser: 37 mm
Zenith Defy Skyline Skeleton


Passend zum schwarzen Keramik-Trend präsentiert Zenith die neueste Interpretation der Defy Skyline Skeleton. Das Modell kombiniert ein dunkles Gehäuse samt passendem Armband mit einem goldfarbenen, skelettierten Uhrwerk – ein Kontrast, der laut Zenith an die nächtliche Skyline einer Großstadt erinnern soll. Das Ergebnis ist eine moderne, fast futuristische Ästhetik, bei der sich die sternförmigen Brücken des Kalibers El Primero 3620 SK wirkungsvoll gegen die tiefschwarze, zwölfeckige Lünette abheben. Das Werk arbeitet mit Silizium-Komponenten und ermöglicht über das Hilfszifferblatt bei 6 Uhr eine Anzeige der Zehntelsekunde. Mit einer Gangreserve von 55 Stunden und einer Wasserdichtigkeit von 100 Metern ist das Modell zudem auf Alltagstauglichkeit ausgelegt. Falls Sie befürchten, dass das skelettierte Zifferblatt die Ablesbarkeit beeinträchtigt, können Sie beruhigt sein: Eine Beschichtung mit Super-LumiNova gewährleistet auch bei schlechten Lichtverhältnissen eine optimale Ablesbarkeit.
- Preis: 19.100 Euro
- Gehäusematerial: Keramik
- Durchmesser: 41 mm
