Eine Uhr wie ein Rennwagen

Mit der neuen Partnerschaft knüpfen Breitling und Aston Martin an eine gemeinsame Historie an: Die Verbindung beider Marken reicht bis in die 1960er-Jahre zurück, als sie sowohl im Rennsport, als auch auf der Kinoleinwand erstmals gemeinsam in Erscheinung traten. Als Aston Martin in die Formel 1 einstieg, war die Navitimer von Breitling eine beliebte Uhr unter Rennfahrern. So trugen etwa Graham Hill und Jim Clark den Chronographen, der ursprünglich als Cockpit-Instrument für Piloten entworfen wurde, um damit Geschwindigkeit, Zeit und Kraftstoffverbrauch zu berechnen. Für eine noch größere Bekanntheit sorgte 1965 schließlich die James-Bond-Reihe. Die erste modifizierte Gadget-Uhr des Geheimagenten stammte nämlich von Breitling und war in „Feuerball“ an Sean Connerys Handgelenk zu sehen. Dasselbe gilt für den legendären Aston Martin DB5, der seinen Auftritt im gleichen Film hatte.
Erste Breitling Navitimer mit Titangehäuse
Um die Kooperation zu feiern, bringt Breitling die Navitimer B01 Chronograph 43 Aston Martin Aramco Formula One Team auf den Markt. Technisch sticht das Modell vor allem durch sein Gehäusematerial hervor: Es ist die erste Navitimer in der Firmengeschichte, die aus Titan gefertigt wurde – eine Hommage an den Werkstoff, der auch im Formel-1-Chassis verbaut wird. Das Design greift ebenfalls Elemente aus dem Rennsport auf. Da wären zum Beispiel das Zifferblatt aus Karbonfaser und die Akzente in „Aston Martin Racing Green“ , die an die Lackierung der aktuellen Boliden angelehnt sind. Abgerundet wird das Sondermodell von einem schwarzen Lederarmband, dessen Prägung an die Struktur von Sicherheitsgurten erinnern soll.
Im Inneren arbeitet das bewährte Breitling Manufakturkaliber 01 mit einer Gangreserve von rund 70 Stunden. Besonderes Highlight für Sammler: Der offene Saphirglasboden gibt den Blick auf einen mattschwarzen Wolfram-Rotor frei, der das Logo des Aston Martin Formula One Teams trägt. Die Auflage ist streng limitiert – weltweit werden lediglich 1959 Exemplare der Uhr erhältlich sein. Die Stückzahl ist dabei eine Referenz an das Jahr 1959, in dem Aston Martin erstmals in der Formel 1 antrat. Beim Großen Preis von Australien im März 2026 wird die Partnerschaft auch visuell deutlich, wenn das Breitling-Logo erstmals die Rennwägen und Kleidung des Teams zieren wird.
