Lavazza: Kaffee trifft auf Kunst

Es gibt wohl kaum einen passenderen Ort, um auf sein Kunst-Engagement aufmerksam zu machen als auf der Art Basel Miami Beach. Das hat sich Lavazza offensichtlich auch gedacht und präsentierte die 34. Ausgabe seines Kult-Kalenders zum ersten Mal außerhalb von Europa. Ins Leben gerufen wurde der Lavazza-Kalender vor mehr als drei Jahrzehnten und gilt seither als Herzensprojekt der Unternehmerfamilie. Die Idee? Kunst, Fotografie und Kaffeekultur miteinander zu verbinden. In der Vergangenheit konnten die Italiener bereits renommierte Fotografen wie Helmut Newton, Ellen von Unwerth und David LaChapelle für ihr Projekt gewinnen. Die neueste Ausgabe wurde von Alex Webb fotografiert.
Alex Webb fängt italienisches Lebensgefühl ein

Für den Kalender begab sich der amerikanische Street-Fotograf auf eine Reise von Nord- nach Süditalien – immer auf der Suche nach Alltagsmomenten, die das italienische Lebensgefühl einfangen. Entstanden sind dabei Motive, die den Betrachter an unerwartete Orte führen: Etwa in einen Jugendstil-Friseursalon oder zu einem Bocciaplatz, auf dem sich eine Gruppe junger Priester trifft. Kaffee taucht dabei als unverzichtbarer Bestandteil von Begegnung immer wieder auf. Webbs Bilder verbinden echte Alltagsszenen mit subtilen Verweisen auf Film, Fotografie und Malerei. Über zwölf Monate hinweg erzählen sie eine Geschichte, die den italienischen Alltag mit Eleganz und einem Hauch von Ironie zeigt.
Für Francesca Lavazza, die den Kalender als Vorstandsmitglied verantwortet, ist die Partnerschaft mit der Art Basel Miami Beach ein Meilenstein: „Zeitgenössische Kunst ist eine universelle Sprache, die in der Lage ist, Perspektiven, Kulturen und Generationen miteinander zu verbinden. Sie lädt uns ein, über die Komplexität der Gegenwart nachzudenken, ihre Schönheit hervorzuheben und gleichzeitig ihre Widersprüche aufzudecken.”
