Die 15 schönsten Uhren mit grünem Zifferblatt

Was in den 1960er-Jahren mit seltenen Edelsteinen begann, hat sich zu einem der größten Trends der Uhrenwelt entwickelt: Farbige Zifferblätter. Diese Modelle lassen andere Sammler grün vor Neid werden.
Text Rachel Cormack

Grüne Zifferblätter scheinen momentan allgegenwärtig zu sein. Doch der Blick in die Geschichte zeigt: Neu ist dieser Trend keineswegs. Bereits in den 1960er-Jahren experimentierte Piaget mit Zifferblättern aus edlem Malachit; in den 1970-Jahren zogen Rolex und Audemars Piguet mit eigenen Stein-Zifferblättern nach. So richtig an Dynamik gewann der grüne Trend jedoch 2010, als Rolex die legendäre Submariner „Hulk“ (Ref. 116610LV) lancierte. Patek Philippe befeuerte den Hype weiter: 2019 erschien die Aquanaut aus Weißgold (Ref. 5168G) mit khakifarbenem Zifferblatt, bevor 2021 eine Nautilus in Olivgrün das Sortiment ergänzte. Spätestens als auch die übrigen Luxusmarken nachzogen, war Grün vom Uhrenmarkt nicht mehr wegzudenken.

Heute hat fast jede renommierte Manufaktur mindestens ein Modell in dieser Trendfarbe im Programm. Audemars Piguet besinnt sich auf seine Wurzeln und bringt den klassischen Malachit zurück auf die Royal Oak. Rolex setzt auf Aventurin und stattet eine neue Day-Date 40 mit dem grünen Naturstein aus. Jaeger-LeCoultre hingegen zeigt die Farbe als edles Grand-Feu-Emaille auf der neuesten Reverso Tribute, während Patek Philippe das traditionelle British Racing Green als Kulisse für eine Große Komplikation wählt. Wir zeigen Ihnen die besten Uhren mit grünem Zifferblatt, die Sie aktuell kaufen können.

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Audemars Piguet Royal Oak Selfwinding

Audemars Piguet verzichtet bei der Royal Oak Selfwinding ganz bewusst auf die sonst so geschätzten, aufwendigen Komplikationen und rückt das grüne Zifferblatt ganz in den Mittelpunkt. Der Malachit wird von 18-Karat-Gelbgold in Szene gesetzt, das sich sowohl auf dem 41-mm-Gehäuse und dem integrierten Armband als auch auf den Zeigern und Indizes wiederfindet. Der Preis liegt bei 73.400 Euro.

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Jaeger-LeCoultre Reverso Tribute

Auch Jaeger-LeCoultre setzt bei seiner neuesten Reverso Tribute auf Grün. Die Sonderedition aus Weißgold inszeniert die Trendfarbe auf beiden Seiten des Wendegehäuses: Das erste Zifferblatt besticht durch ein von Hand guillochiertes Muster, das von grünem Grand-Feu-Emaille überzogen ist. Auf der Rückseite zeigt sich eine meisterhafte Miniaturmalerei eines Kunstwerks von Katsushika Hokusai. Laut Manufaktur stecken in jeder Uhr bis zu 100 Stunden Handarbeit. Das Modell ist auf 10 Exemplare limitiert, der Preis auf Anfrage erhältlich.

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Vacheron Constantin Traditionnelle Tourbillon

Die Traditionnelle Tourbillon von Vacheron Constantin zeigt, wie wirkungsvoll Minimalismus sein kann: Hier trifft ein klassisches Platingehäuse auf ein tiefgrünes Zifferblatt mit Sonnenschliff und feinen Details aus Weißgold. Der dunkle Grünton bildet einen spannenden Kontrast zum mechanischen Highlight bei 6 Uhr – dem Tourbillon-Käfig in Form eines Malteserkreuzes. Das Manufaktur-Kaliber bietet eine Gangreserve von 80 Stunden, der Preis ist auf Anfrage erhältlich.

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Glashütte Original Sixties Chronograph Annual Edition

Dieser 2021 vorgestellte Chronograph aus der „Sixties“-Kollektion von Glashütte Original hat sich längst als Klassiker etabliert. Das Herzstück der Uhr ist ihr von Hand lackiertes Zifferblatt mit Dégradé-Effekt, bei dem das kräftige Grün der Mitte fließend in einen schwarzen Rand übergeht. Hergestellt werden die Zifferblätter in einer spezialisierten Manufaktur in Pforzheim. Ein 42 mm großes Edelstahlgehäuse und ein braunes Kalbslederband runden den Retro-Look ab, 9100 Euro.

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IWC Big Pilot’s Watch

Wer ein grünes Statement setzen möchte, greift zur Big Pilot’s Watch von IWC Schaffhausen. Dieses Modell besticht durch ein markantes, 46,2 mm großes Edelstahlgehäuse und ein detailreiches Zifferblatt in Racing-Grün. Auf der Anzeige laufen alle Fäden des ewigen Kalenders zusammen: Datum, Wochentag, Monat, die vierstellige Jahresanzeige sowie eine ewige Mondphase für die nördliche und südliche Hemisphäre. Was will man mehr? 9600 Euro.

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Omega Seamaster 300

Nicht nur Rolex und Audemars Piguet setzen auf Edelsteine: Auch Omega hat seiner legendären Taucheruhr aus den 1950er-Jahren ein luxuriöses Upgrade verpasst. Diese Seamaster 300 kombiniert ein 42 mm großes Gehäuse aus Platin mit einer grünen Keramiklünette. Der wahre Blickfang ist jedoch das Zifferblatt aus Malachit, das von Zeigern aus Weißgold ergänzt wird, 56.100 Euro.

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Blancpain Fifty Fathoms Bathyscaphe

Die Bathyscaphe aus der „Fifty Fathoms“-Linie von Blancpain schlägt die Brücke zwischen funktionaler Militäruhr und eleganter Ästhetik. Das 43,6 mm große Gehäuse besteht aus von Hand veredelter, schwarzer Keramik. Es bildet den perfekten Rahmen für das grüne Zifferblatt mit Sonnenschliff und die farblich abgestimmte, einseitig drehbare Keramiklünette. Doch nicht nur das Design sorgt für Aufsehen: Was andere Sammler bei diesem Modell garantiert grün vor Neid werden lässt, ist die Gangreserve von fünf Tagen. Der Preis: 22.900 Euro.

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Cartier Santos

Wie elegant die Trendfarbe Grün wirken kann, beweist diese Santos von Cartier. Bei dem klassischen Modell umschließt ein schlankes Edelstahlgehäuse samt Gliederarmband ein smaragdgrünes Zifferblatt mit Farbverlauf, auf dem schwertförmige Zeiger die Zeit anzeigen. Für Sammler, die nach einer dezenteren Farbnote suchen, bietet die Manufaktur zudem eine skelettierte Variante an. Das Besondere daran: Die grün beschichteten Brücken des Uhrwerks bilden gleichzeitig die römischen Ziffern. Die klassische Santos ist ab 8250 Euro erhältlich, während die skelettierte Variante bei 33.800 Euro liegt.

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Louis Vuitton Tambour Street Diver

Schon in der Basisversion bringt die Tambour Street Diver von Louis Vuitton einen betont sportlichen Look mit. Bei dieser 44 mm großen Edelstahl-Variante unterstreicht das Zifferblatt im Farbton „Urban Green“ diesen robusten Auftritt zusätzlich. Das matte Khaki im Military-Stil trifft hier auf markante schwarze Akzente, die sich auf dem drehbaren Innenring und der kleinen Sekunde bei 6 Uhr wiederfinden. Dieses zweifarbige Design setzt sich auch beim Kautschukband fort, auf dem sich ein schwarzer „Louis Vuitton“-Schriftzug vom grünen Untergrund abhebt. Die Uhr ist für 6950 Euro erhältlich.

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TAG Heuer Formula 1 Solargraph

Dass auch in einem sportlichen Einstiegsmodell Luxus stecken kann, verdeutlicht TAG Heuer mit der neuen Formula 1 Solargraph. Das pastellgrüne, leicht schimmernde Zifferblatt ist mit acht Diamanten besetzt – eine Premiere innerhalb der „Formula 1“-Linie. Während das 38 mm große Gehäuse und das Armband traditionell aus Edelstahl gefertigt sind, geht die Marke bei der beidseitig drehbaren Lünette neue Wege: Diese besteht aus einem hauseigenen, biobasierten Kunststoff namens TH-Polylight. Der Chronograph ist für 2800 Euro erhältlich.

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Patek Philippe Grand Complications

Laut Patek Philippe soll das grün lackierte Zifferblatt dieser Großen Komplikation (Ref. 5270P-014) an das Design klassischer Sportwagen erinnern. Tatsächlich denkt man sofort an das British Racing Green eines Jaguar E-Type. Das schnörkellose Platingehäuse mit seiner geschwungenen Lünette und den markanten Bandanstößen greift diese eleganten Linien perfekt auf. Die Mechanik steht einem historischen Motor dabei in nichts nach: Das hochkomplexe Uhrwerk kombiniert einen ewigen Kalender mit einem Chronographen. Der Preis: 230.596 Euro.

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Chopard Alpine Eagle 41 AM

Chopard verleiht der Alpine Eagle durch dieses lindgrüne Zifferblatt eine frische Optik. Der zarte Farbton wird per PVD-Verfahren auf die Messingbasis aufgetragen und hebt die fein geprägte Struktur – die der Iris eines Adlers nachempfunden ist – gekonnt hervor. Auf der Vorderseite fällt zudem ein kleines, durchgestrichenes Magnet-Symbol ins Auge. Dahinter verbirgt sich eine technische Neuheit innerhalb der Kollektion: Erstmals schützt eine antimagnetische Unruhfeder das Werk im Alltag vor störenden Magnetfeldern. Die Uhr kostet 16.300 Euro.

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Rolex Day-Date 40

Obwohl die Uhrenwelt bei der neuen Day-Date (Ref. 228235JG) vor allem über das innovative „Jubilee Gold“ spricht, hat es uns das Zifferblatt aus Aventurin besonders angetan. Rolex nutzt diesen Naturstein bereits seit den 1970er-Jahren und lässt ihn hier in einem neuen Licht erstrahlen: Das Mineral zeigt sich in einem hellen Salbeigrün, das hervorragend mit dem warmen Goldton des 41-mm-Gehäuses und des Armbands harmoniert. Preislich liegt die Uhr bei 63.300 Euro.

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H. Moser & Cie Streamliner Small Seconds

Mit der neuesten Streamliner Small Seconds von H. Moser & Cie. ist man definitiv nicht zu übersehen. Grund dafür ist das Zifferblatt aus Grand-Feu-Emaille, dessen Limettengrün durch den markentypischen Fumé-Farbverlauf eine spannende Tiefenwirkung bekommt. Durch einen Saphirglasboden auf der Rückseite kann man das hauseigene Automatikkaliber HMC 500 bewundern, das mit modernen Dekorationen versehen ist. Getragen wird die Uhr an einem Edelstahlband, das nahtlos in das 39 mm große, kissenförmige Gehäuse übergeht. Der Preis: ca. 33.500 Euro.

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Parmigiani Fleurier Tonda PF Skeleton

Das Zifferblatt dieser Tonda PF Skeleton gibt den Blick auf das skelettierte Uhrwerk frei, das dank eines vertikalen Satinschliffs besonders lebendig wirkt. Eingerahmt wird das komplexe Innenleben von einer kannelierten Platinlünette, die auf einem 40 mm großen Edelstahlgehäuse mit passendem Gliederband sitzt. Das Modell ist auf 50 Exemplare limitiert und für ca. 70.500 Euro zu haben.