Die 10 besten Luxushotels in Paris
Kaum jemand kommt nach Paris, um einfach nur zu schlafen. Die meisten Gäste suchen ein besonderes Erlebnis – und die Hotels der französischen Hauptstadt wissen genau, wie sie diesen Anspruch erfüllen. Über alle Stadtviertel verteilt, vom geschäftigen Zentrum bis hin zu den ruhigeren Wohngegenden, finden sich traditionsreiche Luxushotels direkt neben restaurierten hôtels particuliers und modernen Boutiquehotels, in denen man auch Einheimische trifft. Einige Häuser wurden erst 2025 aufwendig renoviert; andere haben ihr Gastronomie- und Wellness-Programm modernisiert, ohne dabei ihren historischen Charme zu verlieren. Hier sind die 10 besten Luxushotels in Paris im Jahr 2026.
1. Ritz Paris
Auszeichnung: Die größte Legende
Als César Ritz zusammen mit der Kochlegende Auguste Escoffier im Jahr 1898 sein Hotel an der Place Vendôme eröffnete, war sein Ziel nichts Geringeres als das beste Hotel der Welt. Er definierte das Hotelkonzept völlig neu und führte für die damalige Zeit revolutionäre Neuerungen ein – wie etwa Strom auf jeder Etage oder eigene Badezimmer. Die Liste der berühmten Gäste ist lang: Marcel Proust und Coco Chanel, die das Hotel 30 Jahre lang zu ihrem Hauptwohnsitz machte und nach der heute eine Suite benannt ist, gehörten ebenso dazu wie Ernest Hemingway. Letzterer inspirierte nicht nur eine der weltweit bekanntesten Cocktailbars, sondern ebenfalls eine eigene Suite.
Heute sind es die Stars aus Hollywood, die das ganze Jahr über durch die Drehtür des Ritz gehen. Sie erwarten 142 Zimmer und Suiten in Cremetönen, zartem Rosa und hellem Blau, ausgestattet mit Louis-XV-Möbeln, Brokatstoffen, ländlicher Malerei und den ikonischen Armaturen mit goldenen Schwanen. Kulinarisch haben Gäste freie Wahl: vom modernen, mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Restaurant Espadon unter der Leitung von Eugénie Béziat über die Bar Vendôme (in der es nie ruhig zugeht, besonders während der Themenabende mit Live-Musik am Mittwoch) bis hin zum Salon Proust für die Tea Time. Die Ritz Bar ist zudem eine hervorragende Alternative, wenn die Hemingway Bar – wie fast immer – bis auf den letzten Platz besetzt ist.
Das beste Extra: Der Ritz Club & Spa ist ein exklusiver Fitness- und Wellnessclub, der auch Hotelgästen offensteht. Er bietet einen knapp 16 Meter langen Pool, einen Friseursalon von David Mallett und eine neue Kooperation mit La Prairie. Das Angebot umfasst sieben Gesichtsbehandlungen – darunter zwei speziell für Männer –, ein Signature-Treatment sowie ein Peeling.
Ein Erlebnis, das man nicht verpassen sollte: Gäste können einen Tag mit dem Chefkoch der École Ritz Escoffier, der renommierten Kochschule des Hauses, verbringen. Das Programm beginnt mit einem Marktbesuch und endet mit einem Kochkurs im Hotel.
Ab ca. 2.220 Euro pro Nacht

2. Hôtel de Crillon, A Rosewood Hotel
Auszeichnung: Das spektakulärste Ambiente
Das 1758 ursprünglich für Ludwig XV. erbaut Hôtel de Crillon prägt seit jeher die nordwestliche Ecke der Place de la Concorde. Innerhalb seiner Mauern hat sich Weltgeschichte abgespielt: Marie Antoinette nahm hier Klavierstunden, der französisch-amerikanische Freundschafts- und Handelsvertrag von 1778 wurde in seinen Räumen unterzeichnet, und Madonna lebte monatelang in der Bernstein-Suite. Doch so beeindruckend das Haus für die Pariser bis weit in die 2000er-Jahre auch war, es brauchte eine Auffrischung. Diese lieferte die Architektin Aline Asmar d’Amman in einer vierjährigen Restaurierung. Sie verlieh dem Hotel einen luxuriösen und zugleich einladenden Look und verwandelte die öffentlichen Bereiche in einen Treffpunkt für Reisende und Einheimische.
Das Hotel verfügt über 78 Zimmer und 46 Suiten, darunter zwei von Karl Lagerfeld mitgestaltete Apartments. Zu diesen gehört ein Badezimmer aus Marmor, das wirkt, als wäre es aus einem einzigen Block gehauen. Ein weiteres Highlight ist der Pool des Sense Spa, der mit über 17.000 goldenen Mosaiksteinen ausgekleidet ist und durch ein Glasdach mit Tageslicht beleuchtet wird. Die Keramikwände am Pool stammen vom New Yorker Künstler Peter Lane und erinnern an Monets Seerosen. Mit dem Nonos & Comestibles feiert Starkoch Paul Pairet sein Europa-Comeback, nachdem er Jahrzehnte in Shanghai verbracht hat. Der Jardin d’Hiver ist ein gemütlicher Rückzugsort, bevor man den Abend in der angrenzenden Bar Les Ambassadeurs ausklingen lässt – der vielleicht stilvollsten Hotelbar der Stadt.
Das beste Extra: Eine eigene Konditorei im Haus ist kaum zu schlagen. Die Butterfly Pâtisserie bietet kleine, essbare Kunstwerke von Chef-Pâtissier Matthieu Carlin an – ideal, wenn der Zeitplan voll ist und man keine Zeit für eine ausgiebige Tea Time hat.
Ein Erlebnis, das man nicht verpassen sollte: Die Bar Les Ambassadeurs bietet alles, was man von einer Top-Bar erwartet: hohe Marmorwände, Deckenfresken und Kronleuchter mit Metallketten, die für einen überraschenden „Rock-and-Roll-Touch“ sorgen. Dazu gibt es das ganze Jahr über Live-Musik, erstklassige saisonale Cocktails und eine exzellente Auswahl an Champagnern.
Ab ca. 1.930 Euro pro Nacht

3. La Réserve Hôtel & Spa
Auszeichnung: Die persönlichste Atmosphäre
Mit nur vierzig Zimmern und Suiten, dem Verzicht auf eine klassische Lobby und vielen kleinen Salons wirkt das La Réserve eher wie ein Privatclub. Das Hotel wurde 2015 in einem umgestalteten Stadtpalais aus der Ära Napoleons III. nahe der Champs-Élysées eröffnet. Genau diese Ruhe zieht ein treues Stammpublikum an, dem die großen Luxushotels in Paris oft zu unpersönlich sind. Verstärkt wird der intime Charakter durch das Design von Jacques Garcia: Er kombiniert Taupe- und Bordeaux-Töne, Samt und Lack zu einem stilvollen Ambiente, das trotz seiner Eleganz Gelassenheit ausstrahlt. Das Nescens Spa ist vielleicht der einzige Bereich des Hotels, der weniger dekorativ gestaltet ist – auch wenn Garcias Vorliebe für Rot auch hier unverkennbar bleibt. Es bietet einen angenehmen Kontrast zum Geschehen in den oberen Etagen. Denn so diskret die Salons, das Restaurant Pagode, die Gaspard Bar und das Fischrestaurant Veranda auch sein mögen: Hier geben sich bekannte Gesichter aus der Kulturszene und internationale Stars die Klinke in die Hand.
Das beste Extra: Die Duc de Morny Bibliothek ist ein holzgetäfelter Raum mit offenem Kamin, grünen Samtmöbeln und deckenhohen Bücherregalen, der exklusiv den Hotelgästen vorbehalten ist. Man sollte sich hier bewusst Zeit nehmen, um bei einem Glas Wein oder der hauseigenen heißen Schokolade abzuschalten.
Ein Erlebnis, das man nicht verpassen sollte: Ein Mittag- oder Abendessen im mit drei Michelin-Sternen ausgezeichneten Le Gabriel. Das Restaurant ist das Herzstück des Hauses und wird vom Ausnahmekoch Jérôme Banctel geleitet. Seine Küche ist tief in Frankreich verwurzelt, zeigt aber deutliche Einflüsse aus Japan und der Türkei – und kommt ganz ohne Butter und Sahne aus.
Ab ca. 1.935 Euro pro Nacht

4. Saint James Paris
Auszeichnung: Die diskreteste Adresse
Das einzige Schloss-Hotel innerhalb der Stadtgrenzen liegt hinter gusseisernen Toren nahe der Porte Dauphine im 16. Arrondissement – in angenehmer Distanz zu den üblichen Touristenströmen. Das Haus wurde auf dem ehemaligen Privatgrundstück des Staatsmannes Adolphe Thiers errichtet, diente ab 1892 als Stipendiaten-Stiftung und erfand sich in den 1980er-Jahren als Privatclub neu. Dieses besondere Ambiente ist in dem herrschaftlichen Gebäude noch immer spürbar. Vor einigen Jahren verpasste Star-Designerin Laura Gonzalez dem Anwesen einen neoklassizistischen Look mit Natur-Einflüssen.
Das Hotel umfasst 48 Zimmer und Suiten, zwei freistehende Pavillons sowie eine separate Villa mit vier Apartments inklusive Service, teilweise mit eigenen Terrassen und Gärten. Kulinarisch haben Gäste die Wahl: Das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Wintergarten-Restaurant Bellefeuille setzt auf gehobene Farm-to-Table-Küche; in den wärmeren Monaten gibt es gegrillte Spezialitäten unter einer Pergola im Versailles-Stil. Die Bar Library befindet sich in einer ehemaligen Studentenbibliothek und erinnert an einen englischen Club. Sie ist bis unter die Decke mit ledergebundenen Büchern gefüllt und bietet kreative Cocktails sowie eine exzellente Tea Time in privater Atmosphäre – der Zugang ist größtenteils Hotelgästen und Clubmitgliedern vorbehalten.
Das beste Extra: Einer von nur zwei Guerlain-Spas in Paris, gestaltet mit griechisch-römischen Details. Der Bereich erstreckt sich über zwei Etagen und bietet drei Behandlungsräume sowie einen der beeindruckendsten Pools der Stadt, der durch einfallendes Sonnenlicht besonders zur Geltung kommt.
Ein Erlebnis, das man nicht verpassen sollte: Den über 4.000 Quadratmeter großen Garten genießen, ohne das Hotelgelände verlassen zu müssen. In aller Ruhe kann man hier Rosen, Rhododendren und Farne bewundern oder das hoteleigene Gewächshaus besuchen.
Ab ca. 750 Euro pro Nacht

5. The Four Seasons George V
Auszeichnung: Das beste kulinarische Angebot
Seit seiner Eröffnung im Jahr 1928 an der gleichnamigen Avenue gilt das George V als eines der imposantesten Häuser der Stadt. Das Four Seasons Hotel verfügt über 243 Zimmer – darunter 60 Suiten mit Apartment-Charakter – und präsentiert sich gewohnt herrschaftlich: mit flämischen Wandteppichen aus dem 17. Jahrhundert, Möbeln im Louis-XVI-Stil und einem Mix aus klassischer und zeitgenössischer Kunst. Die traditionelle Eleganz wird durch die Blumeninstallationen von Jeff Leatham aufgelockert, für die wöchentlich rund 11.000 Blumen verarbeitet werden.
Ende 2025 schloss der Architekt Pierre-Yves Rochon eine komplette Modernisierung aller Zimmer ab – die erste seit seinem Redesign im Jahr 1999. Das eigentliche Highlight ist jedoch die Gastronomie: Insgesamt sechs Michelin-Sterne verteilen sich auf drei Restaurants. Das Le Cinq unter Christian Le Squer bleibt mit seinen drei Sternen eine der wichtigsten Adressen für französische Haute Cuisine. Die L’Orangerie von Chefkoch Alan Taudon setzt auf eine pflanzenbasierte Küche rund um klassische französische Saucen, während das Le George unter dem Italiener Simone Zanoni das Angebot mit mediterranen Gerichten abrundet.
Das beste Extra: Hier fällt die Entscheidung schwer – zwischen dem Spa, das seinem exzellenten Ruf absolut gerecht wird (mit einem 17-Meter-Pool, Marmor-Hammam und High-Tech-Treatments aus der Schweiz), und dem Frühstück. Letzteres bietet neben den Klassikern auch Besonderheiten wie lokalen Blütenpollen, Honig aus der Region, eine vegane Butter-Alternative und Olivenöl-Brioche.
Ein Erlebnis, das man nicht verpassen sollte: Wer möchte, kann sich der kleinen Laufgruppe des Hotels anschließen. Jeden Morgen begleiten Mitarbeiter eine Handvoll Gäste auf einer rund zehn Kilometer langen Runde durch Paris. Die Belohnung: berühmte Sehenswürdigkeiten in fast menschenleeren Straßen und ein sportlicher Start in den Tag.
Ab ca. 2.590 Euro pro Nacht

6. Le Grand Mazarin
Auszeichnung: Das kreativste Design
Das Le Grand Mazarin ist das erste Stadthotel von Maisons Pariente – der familiengeführten Gruppe, die bereits für Häuser wie Crillon le Brave oder Le Coucou bekannt ist. Die Handschrift des schwedischen Designers Martin Brudnizki macht das Haus im Marais einzigartig: Sein maximalistischer Stil ist zweifellos der vielseitigste im gesamten Portfolio. Der Name des Hotels, das nur wenige Blocks von der Seine entfernt liegt, ist eine Hommage an die literarischen Salons des 17. Jahrhunderts, in denen sich die großen Denker und Künstler von Paris in prachtvollem Rahmen trafen. Brudnizki übersetzt diesen Geist in barocke Details, florale Fresken und Betten mit Baldachinen im Aubusson-Stil. Das Ergebnis in den 61 Zimmern und Suiten ist verspielt und unkonventionell. Die lockere Atmosphäre führt das Restaurant Boubalé mit einer Karte fort, die in der levantinischen und mediterranen Küche verwurzelt ist. Noch lebhafter wird es in der angrenzenden Bar und vor allem im Le Petit Bazaar – einer Mischung aus Speakeasy-Bar und Club im Untergeschoss, wo von Donnerstag bis Samstag ein DJ auflegt.
Das beste Extra: Eine der originellsten Minibar-Auswahlmöglichkeiten in Paris: Snacks aus der Region, Kaffee von Café Joyeux und eine Auswahl an Hautpflegeprodukten, die innerhalb von 30 Minuten direkt aufs Zimmer geliefert werden.
Ein Erlebnis, das man nicht verpassen sollte: Den Trubel hinter sich lassen und im kleinen, aber feinen Wellnessbereich entspannen. Das Highlight ist der Pool mit Mosaikstreifen und Whirlpool unter einer gewölbten, mit Fresken verzierten Decke des Künstlers Jacques Merle.
Ab ca. 615 Euro pro Nacht

7. Maison Proust
Auszeichnung: Die romantischste Adresse
Romantik und Marcel Proust sind vielleicht nicht die naheliegendste Kombination, doch in diesem zwei Jahre alten Boutique-Hotel im Marais bringt Designer Jacques Garcia beides zusammen. In einem restaurierten, sechsstöckigen hôtel particulier entfaltet sich Garcias typischer Belle-Époque-Stil: in sanft beleuchteten Salons, einer Bar mit Wintergarten und einer Bibliotheksnische mit über tausend seltenen Büchern. Diese stammen alle aus der Zeit vor Prousts Tod und sind unter einer mit Blattgold verzierten Kuppeldecke angeordnet, die an die Opéra Garnier erinnert. In den oberen Etagen standen Impressionisten, Schriftsteller und Künstler aus Prousts Umfeld – von Sarah Bernhardt über Émile Zola bis hin zu Claude Monet – Pate für die Namen der Zimmer und Suiten. Alle sind mit hochwertigen Teppichen, Stuckdecken und zeitgenössischer Kunst ausgestattet. Ein besonderes Detail sind die mit Leder aus Córdoba verkleideten Badezimmer sowie Lampenschirme, die mit Auszügen aus Auf der Suche nach der verlorenen Zeit bedruckt sind.
Das beste Extra: Der stimmungsvolle, maurisch inspirierte La Mer Spa mit seinem 20 Meter langen, beheizten Pool, Hammam und Sauna kann pro Aufenthaltstag für eine Stunde exklusiv reserviert werden. Wer nicht schwimmen möchte, kann in einem der drei Behandlungsräume personalisierte Massagen oder Gesichtsbehandlungen genießen.
Ein Erlebnis, das man nicht verpassen sollte: An einigen Freitagabenden im Monat kehrt Colin Field, der 30 Jahre lang das Gesicht der legendären Hemingway Bar war, hierher zurück. Er mixt eine exklusive Auswahl seiner eigenen Cocktails und unterhält sich in gewohnt charmanter Manier mit seinen Stammgästen.
Ab ca. 1.020 Euro pro Nacht

8. Peninsula Paris
Auszeichnung: Der beste Blick auf den Eiffelturm
Wenn man Luxus an der Menge von Blattgold, Kristall und zeitgenössischer Kunst pro Quadratmeter messen würde, wäre das Peninsula Paris das Maß aller Dinge. Das Beaux-Arts-Gebäude aus dem Jahr 1908 an der Avenue Kléber liegt nur wenige Schritte vom Arc de Triomphe entfernt und blickt auf eine beeindruckende Geschichte zurück: George Gershwin komponierte hier Ein Amerikaner in Paris, und die Verträge zur Beendigung des Vietnamkriegs wurden in diesen Hallen unterzeichnet. Seit der Neueröffnung als Peninsula im Jahr 2014 gilt das Haus als Paradebeispiel für erstklassigen Service und modernen Komfort.
Zum Hotel gehört eine exklusive Fahrzeugflotte – vom Rolls-Royce Phantom II bis hin zu gebrandeten Mini Coopern –, die die Gäste stilvoll durch die Stadt bringt. Die 200 eleganten Zimmer und Suiten zählen zu den geräumigsten in ganz Paris; fünf der 34 Suiten verfügen sogar über eigene Dachgärten. Besonders im Sommer zieht es auch die Pariser auf die Dachterrasse, um bei Drinks das Panorama zu genießen. Man trifft sich in der geschichtsträchtigen Kléber Bar (in der einst Henry Kissinger verkehrte), genießt gehobene kantonesische Küche im Lili oder trifft sich zur Tea Time in der Lobby. Das absolute Highlight ist jedoch das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete L’Oiseau Blanc: Hier serviert Chefkoch David Bizet moderne französische Küche vor der Kulisse der Pariser Skyline.
Das beste Extra: Wahrer Luxus zeigt sich im Detail – etwa durch den dezent in den Schminktisch integrierten Nagellacktrockner in jedem Zimmer oder das personalisierte Zubehör für Gäste, die mit Hund anreisen.
Ein Erlebnis, das man nicht verpassen sollte: Die „Peninsula Academy“ bietet exklusive kulinarische Einblicke – vom Rundgang durch den Dachgarten mit David Bizet bis hin zum Backkurs für die ganze Familie bei Chef-Pâtissière Anne Coruble.
Ab ca. 1.760 Euro pro Nacht

9. Cheval Blanc Paris
Auszeichnung: Der größte „Wow“-Faktor
Als LVMH im September 2021 das Cheval Blanc Paris eröffnete, vollendete der Konzern damit eines der ehrgeizigsten Bauprojekte in der Pariser Geschichte: die Verwandlung des legendären Belle-Époque-Kaufhauses La Samaritaine direkt am Seine-Ufer in ein Luxushotel. Die 72 Zimmer und Suiten wurden von Peter Marino bis ins kleinste Detail gestaltet – sogar die Sessel und Couchtische stammen aus seiner Feder. Durch die riesigen Fensterfronten wirkt die Seine zum Greifen nah. Noch facettenreicher präsentiert sich die Gastronomie des Hauses: Insgesamt vier Restaurants stehen zur Auswahl, darunter das mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnete Plénitude unter der Leitung von Arnaud Donckele (mit einer Warteliste von einem Jahr und einer Küche, die das Handwerk der Saucen zelebriert). Hinzu kommen die moderne Brasserie Le Tout Paris und das Langosteria, beide mit umlaufenden Balkonen, sowie das beeindruckende Kaiseki-Erlebnis im Hakuba.
Das beste Extra: Im Zimmer sind es definitiv die begehbaren Hammam-Duschen. Ansonsten: die Backwaren, Pâtisserien und Pralinen von Maxime Frédéric und seinem Team. Wenn Sie beim Frühstück die Wahl haben, nehmen Sie unbedingt die Waffel.
Ein Erlebnis, das man nicht verpassen sollte: Falls Sie keinen Tisch im Plénitude ergattern, ist der Dior Spa eine erstklassige Alternative. Hier können Sie aus 48 verschiedenen Treatments wählen oder eine Runde im 30 Meter langen Infinity-Pool drehen – dem bislang größten Hotelpool der Stadt.
Ab ca. 2.220 Euro pro Nacht

10. Le Bristol
Auszeichnung: Die Pariser Adresse schlechthin
Dass das Le Bristol die Pariser Adresse schlechthin ist, zeigt sich an seinen Gästen: Hier treffen sich Einheimische ganz selbstverständlich zum Lunch im Café Antonia, auf einen Drink nach Feierabend oder für ein Treatment im Spa by La Mer. Diese authentische Atmosphäre zieht Reisende aus aller Welt an – früher Hollywood-Größen wie Charlie Chaplin, heute Stars wie Leonardo DiCaprio. Sie alle schätzen die klassische Eleganz, den malerischen Innenhof und den erstklassigen Service des Grandhotels. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1925 gilt das privat geführte Haus als Sinnbild für französischen Luxus.
Die 190 Zimmer und Suiten sind mit Antiquitäten und Stuck gestaltet, wirken aber durch die hellen Farbtöne in Rosé und Blau wunderbar leicht. Großzügigkeit ist hier Standard – das gilt für die Zimmergrößen ebenso wie für die Ausstattung der Bäder. Dieser klassische Stil zieht sich bis in das Drei-Sterne-Restaurant Epicure, das nun von Chefkoch Arnaud Faye geleitet wird. Mit etwas Glück begegnet man in den gemütlichen Lounges auch Socrates, der hauseigenen Birma-Katze, auf dem Weg zu ihrem nächsten Schlafplatz.
Das beste Extra: Der beheizte Innenpool im obersten Stockwerk. Mit seiner Holzverkleidung erinnert er an das Deck eines Luxusdampfers aus den 1920er-Jahren. Während man seine Bahnen zieht, schweift der Blick durch die Fensterfronten über die Dächer der Stadt.
Ein Erlebnis, das man nicht verpassen sollte: Echtes Handwerk hat hier einen hohen Stellenwert. Das Bristol betreibt eine eigene Mühle für das Mehl, stellt Pralinen und Brot selbst her und lässt den Käse im eigenen Keller reifen. Diese Leidenschaft für Qualität lässt sich am besten bei einer privaten Weinprobe im Keller erleben, wo die Sommeliers über einen Schatz von mehr als 10.000 Flaschen wachen.
Ab ca. 1.940 Euro pro Nacht

