5 Gründe, mit der Luxus-Airline Beond zu fliegen

Beond ist der erste Edel-Ferienflieger der Welt. Wieso der Urlaub auf den Malediven für die Passagiere schon auf dem Weg zum Flughafen beginnt.
Text Andreas Spaeth

Beond konzentriert sich als einzige Ferienfluggesellschaft der Welt auf Luxus. Die neue Airline bringt ihre Gäste nun ab München, Zürich und Riad (demnächst auch ab Mailand, Dubai und Bangkok) auf die Malediven. Wer möchte, kann sich auch per Limousine zu Hause abholen lassen, sodass der Urlaub bereits vor der eigenen Haustür beginnt. Am Check-in bleibt es entspannt, denn bei Beond fliegen alle Business Class. Das bisher einzige Flugzeug, ein Airbus A319, hat nur 44 Sitzplätze. 

Weitere Stärken liegen im Detail – seien es die flauschigen Bettdecken, die kuschligste Schlafbrille, die je in einem an Bord verteilten Kulturbeutel steckte, oder das Kabinendesign mit einer Atmosphäre fast wie in einem Privatclub. Und natürlich ist das Essen auf Fine-Dining-Niveau: zum Frühstück etwa das nordafrikanische Mesfouf, gewürzt mit Kardamom und Zimt, ein Couscous mit einem Hauch von Süße und Pfirsich-Topping oder der Chiboust zum Dessert, eine Zitruscreme mit frischen Beeren. Alles serviert auf eigens entworfenem englischen Porzellan von William Edwards, das im schwarz-goldenen Design daherkommt – so wie das Flugzeug selbst. Auch Gläser und Besteck von Robert Welch wurden eigens gestaltet.

Fünf Gründe für Beond

Beond fliegt von verschiedenen Städten aus per Direktflug auf die Malediven. Wieso es sich lohnt, mit der neuen Luxus-Airline zu fliegen.

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Die Bequemlichkeit

Die erste Reihe und Reihe fünf über den Tragflächen haben je vier Premium-Sitze, die sich in flache Betten verwandeln lassen. Dazu gibt es ein großes Kopfkissen und eine leichte, aber kuschlige Decke. Auf allen anderen Sitzen ist beim Vordersitz je eine Ecke ausgespart, auf denen die Beine lang ausgestreckt werden können.

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Der Platz

Beond betreibt derzeit einen Airbus A319, der anderswo bis zu 156 Sitze fasst. In der Luxusversion sind es 44 großzügige Plätze mit 1,27 Meter Abstand zum Vordersitz. In den neuen Airbus A321, die ab Sommer mit je 68 Sitzen die Flotte ergänzen, sind es noch fünf Zentimeter mehr.

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Das Entertainment

Die Bordunterhaltung kommt bei Beond von iPad-Pro-Tablets mit 12,9-Zoll-Bildschirmen. Sie werden drahtlos mit Bose-Kopfhörern verbunden, um Musik zu hören und Filme zu sehen. Eine interaktive Karte zeigt das Flugzeug auf seiner Route an.

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Der Stil

Die Sitze sind mit hellem italienischen Leder von Poltrona Frau bezogen. In die Sitzfläche der Lehne sind als Nahtmuster die Ovale als das Markensymbol von Beond eingearbeitet. Dieses findet sich auch im Teppichmuster und hinten auf dem Flugzeugleitwerk. Das Design stammt von der US-Firma Paul Wylde.

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Das Personal

Vier bis fünf Mitglieder umfasst die Kabinenbesatzung, je nach Auslastung. Die gut ausgebildete Crew kommt zumeist aus Thailand, Indien und Afrika, aber auch von den Malediven. Ihr Uniformdesign stammt von Creation & Image in Paris, die Blusen zeigen das Oval-Motiv der Marke.

Derzeit fliegt Beond zweimal wöchentlich ab München und Zürich nach Malé. Hin- und Rückflug ab etwa 3.300 Euro. Weitere Infos hier.