Torabhaig „Sound of Sleat“: Salz, Sturm und schottische Seele
Torabhaig ist jung – gegründet 2017 – und zugleich tief verwurzelt in einer Region, in der Wind, Wetter und Gezeiten den Ton angeben: auf der Halbinsel Sleat. Als erste Brennerei auf Skye seit fast zwei Jahrhunderten hat sich Torabhaig in kurzer Zeit zu einer der spannendsten Stimmen der neuen schottischen Whisky-Generation entwickelt.

„Sound of Sleat“ ist die vierte Abfüllung der vielbeachteten, limitierten Legacy Series – und damit ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur zehnjährigen Kernabfüllung der Destillerie.
Well-tempered peat

Benannt nach der Meerenge, die Skye vom schottischen Festland trennt, trägt diese Abfüllung ihre Herkunft im Namen – und im Stil. Gereift in neuer amerikanischer Eiche und Ex-Bourbon-Fässern, zeigt „Sound of Sleat“ eine feine Balance aus rauchiger Tiefe und maritimer Eleganz. Master Distiller Neil MacLeod Mathieson beschreibt diesen Charakter als „well-tempered peat“: subtiler, harmonischer Torfrauch.
Duft, Textur, Finale: Skye im Glas

In der Nase öffnet sich das Aromenspiel mit Orangenzeste, Aprikose und einem Hauch Pfeifentabak – getragen von Vanille, Honig und einem zarten Anklang von Meersalz. Am Gaumen folgt würzige Lebendigkeit: süßer Rauch, weißer Pfeffer und eine wachsige Textur, bevor der Whisky in einem langen, runden Abgang ausklingt – wie sonnengewärmtes Treibholz und salzige Luft.

Auch visuell erzählt „Sound of Sleat“ von seiner Heimat: Das Etikett der einheimischen Künstlerin Ellis O’Connor spiegelt in dynamischen Linien und erdigen Tönen die Energie der schottischen Küstenlandschaft wider.
Für Entdecker, Genießer – und Puristen
Trotz seiner Tiefe ist „Sound of Sleat“ kein lauter Whisky. Er möchte nicht beeindrucken, er möchte berühren – steht für Geduld statt Eile, für Handwerk statt Hype. Ein Single Malt für Entdecker, Genießer und Puristen gleichermaßen: für jene, die wissen, dass wahre Charaktere nicht gemacht, sondern geformt werden.
