Rolls-Royce über Autos und Luxus Rolls-Royce will mehr

Torsten Müller-Ötvös ist seit Beginn seiner beruflichen Karriere bei BMW, Mutterkonzern der Rolls-Royce Motor Cars. 1989 kam er als Marketing-Projektmanager zu BMW und stieg kontinuierlich die Karriereleiter hoch. Seit sechs Jahren ist er in seiner aktuellen Funktion. 

Rolls-Royce, Torsten Müller-Ötvös

Torsten Müller-Ötvös, CEO, Rolls-Royce Motor Cars

"Natürlich verkaufen wir Autos, wichtiger aber noch: Wir verkaufen Luxusprodukte. Um wirklich luxuriös zu sein, muss ein Produkt bestimmte Kriterien erfüllen: Es muss einzigartig sein, handgefertigt, authentisch, schön und selten. Exklusivität und Personalisierung sind die beiden Faktoren, die Luxus definieren."

Ein Rolls-Royce nach Maß

"Unsere Kunden sind außergewöhnliche Menschen, die ein außergewöhnliches Leben führen. Es sind intelligente Unternehmer, erfolgreiche Geschäftsleute und Männer und Frauen mit Geschmack. Sie erwarten von den Marken ihrer Wahl ein Erlebnis, das sich durch Tiefe und der Bedeutung auszeichnet. Wenn sie ein Luxusprodukt erwerben, dann möchten sie ein Produkt, das zu ihrer eigenen Geschichte passt. Wir bitten unsere Kunden, nach Goodwood (Hauptsitz der Firma) zu kommen und sich mit unseren Designern, unseren Handwerkern, unseren Ingenieuren an einen Tisch zu setzen und ihren ganz persönlichen Rolls-Royce zu entwerfen. Das heißt, sie kaufen kein Produkt ein, sie geben es in Auftrag.

Innenraum des Rolls-Royce Black Badge

Innenraum des Rolls Royce Black Badge

Mit dem Ghost und dem Wraith, den beiden Modellen, die wir in den letzten Jahren vorgestellt haben, erreichen wir ein neues – wesentlich jüngeres – Publikum. Das Durchschnittsalter des Rolls-Royce Kunden ist von 54 auf 45 Jahre gesunken. Damit sind wir auch kein Unternehmen mehr, das von einem Chauffeur gefahrene Wagen herstellt. Wir sind jetzt die Marke für Luxuskunden, die einen Rolls-Royce vom Steuer aus erleben möchten."

Black Badge — die Rolls-Royce der jungen Generation

"Die heutige Generation junger, selbstbestimmter und selbstbewusster Unternehmer hat uns gebeten, einen Rolls-Royce zu bauen, der nicht nur ihre Seele anspricht – und reflektiert – sondern der grundsätzlich anders ist. Und wir sind diesem Wunsch nachgekommen: Wir haben eine maßgeschneiderte Serie aus Ghost und Wraith Modellen herausgebracht: Black Badge, die im März diesen Jahres beim Autosalon in Genf vorgestellt wurde. Für mich ist Black Badge das Alter ego von Rolls-Royce: Dunkler, selbstbewusster, stärker, anspruchsvoller. Der Black Badge ist ein Meilenstein für unsere Marke. 

Rolls Royce black badge schwarz

Rolls Royce Black Badge

Rolls Royce Badge Bilder >>

Silicon Valley hat uns das Auto der Zukunft präsentiert, und es ist scheußlich: kleine, nutzwertorientierte, selbstfahrende Blasen. Die ultimative Kommodifizierung der persönlichen Mobilität, so dumm wie nur möglich, und ehrlich gesagt, einfach nur langweilig. Die Zukunft des luxuriösen individuellen Transports kann nicht wie Plastikware vom Fließband aussehen.

Unsere Wagen bieten modernste Technologie auf subtile Weise, etwa eine Infrarot-Fußgänger- und Tiererkennung, Head-up-Displays und Spurwarnsysteme, um nur einige zu nennen. Wenn unsere Kunden Selbstfahr- oder semiautonome Technologien wünschen, können wir ihnen das anbieten. Die Zukunft von Rolls-Royce Wagen liegt in den Wünschen unserer Kunden. Unser Auto der Zukunft ist das Auto, dass sich der Kunde wünscht."

Schlagworte:
Autor:
im Original von Shaun Tolson