Mustang Shelby GT350 Ein Motor, auf den ein Ferrari neidisch wäre

Ford übertraf allen Erwartungen mit seinem neuen Sportwagen Mustang Shelby GT350.

Sportwagen mit noch größerer Leistung

Der Mustang Shelby GT350 des Baujahres 2016 ist mit einer 5,2-Liter-V8-Maschine mit 520 PS und einem maximalen Drehmoment von 582 Nm bestückt – zweifellos der stärkste Saugmotor, den Ford jemals hergestellt hat. Raj Nair, Vize Präsident von Ford und Chef der weltweiten Produktentwicklung, vergleicht den Mustang GT350 daher auch ungeniert mit dem Ferrari 458 Speciale: „Dieser Wagen spricht eine ganz andere, leistungsorientierte Zielgruppe an“, meint er. Der Motor hat eine viel höhere Drehzahl – das ist ein echter röhrender Straßenrennwagen.“ Neu am Muskelpaket des Mustangs sind die optimierten Bremsen hinten und vorne, Rennsport-Stoßdämpfer und Sechskolbenzangen vorne.

Shelby GT350 aus der Vogelperspektive

Volle Kraft voraus mit dem Mustang Shelby GT350

Mehr Power erhält der Mustang GT350 durch die Kurbelwelle mit 180° anstatt des üblichen 90° Hubzapfenversatzes, der wesentlich höhere Drehzahlen ermöglicht. Dadurch kann der Motor, insbesondere bei höheren Drehzahlen, besser atmen. Das Resultat? Mehr Leistung und einen für einen amerikanischen V8 sehr ungewöhnlichen Sound. Moray Callum, Vice President des Bereichs Design bei Ford Nordamerika, ist stolz auf den ganz neuen Mustang, den sich sein Team ausgedacht hat. „Die gesamte Karosseriefront ab der A-Säule ist einzigartig“, schwärmt er. „Wir haben die Haube 4 cm abgesenkt und damit die Aerodynamik der Form verbessert, was gleichzeitig Abtrieb und Kühlluftzustrom optimiert.“

Heckansicht des Shelby GT350

Vorgestellt wurde der Shelby Mustang GT350 auf dem Gelände des künftigen Shelby Automotive Museum bei Los Angeles. Der Grundpreis soll bei ca. 58.000 $ liegen. Und noch eine Überraschung konnte Ford bei der Präsentation verkünden: Der neue Mustang Shelby GT350 wird das Hauptmodell der Rolex Monterey Motorsports Reunion in diesem Sommer sein. Eigentlich war man davon ausgegangen, dass das ein Ferrari sein würde. 

Innenraum des Shelby GT350

Schlagworte:
Autor:
im Original von Lou Ann Hammond